Granola selber machen
Food News

Granola selber machen

26. März 2019

Granola selber machen ist eigentlich wirklich leicht. Es dauert überhaupt nicht lange und ist perfekt zur Resteverwertung. Plus: Man hat die Kontrolle darüber, was alles reinkommt! (Vor allem, was die Zuckermenge anlangt…) Also eigentlich nur Vorteile. Deshalb: Nichts wie ran ans Selbermachen!

 

Basisrezept Granola

Grundsätzlich ist Granola nichts anderes als Müsli – nur wird es noch im Ofen gebacken. Dadurch bekommt es diese herrlich knusprige Konsistenz. Deshalb sind auch alle Zutaten, die wir sonst in unser Müsli stecken, für die Herstellung von Granola geeignet. Flocken, Nüsse, Samen, Kerne etc. Der Fantasie und den Geschmäckern werden hier keine Grenzen gesetzt. Du mischt dir dein ganz persönliches Granola aus deinen trockenen Müslizutaten. Dann verwendest du ein Öl (ich nehme Kokosöl) und eine Süße deiner Wahl (ich verwende Ahornsirup). Die nassen Zutaten mischt du mit den trockenen und dann kommt die Mischung ins Backrohr. Nach nur wenigen Minuten ist dein eigenes Granola fertig!

 

Granola bei Intoleranzen

Es ist außerdem wirklich leicht, selbstgemachtes Granola auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Hat man zum Beispiel eine Glutenintoleranz, kann man auf Reisflocken, Quinoaflocken, Sojaflocken und dergleichen zurückgreifen. Wobei viele trotz Glutenintoleranz keine Probleme mit Haferflocken haben. Aber das weißt du selbst am besten. Wer bestimmte Nüsse nicht verträgt, der verwendet andere. Oder man ersetzt sie durch Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Ähnliches. Auch die Glaubensfrage: Rosine oder keine Rosine. Wenn du dein Granola selber machst, dann entscheidest du, was reinkommt und was nicht.

 

Aber jetzt will ich euch mein Lieblings-Granola-Rezept nicht länger vorenthalten…

Schoko-Bananen-Granola

Ein selbstgemachter Granola, der wunderbar schokoladig und nussig schmeckt, mit dem süßen Geschmack von Banane. Probier es aus!

Zutaten für selbstgemachtes Granola:

  • Haferflocken, Quinoaflocken, Reisflocken
  • Buchweizen
  • Sonnenblumen- & Kürbiskerne
  • Leinsamen geschrotet
  • Haselnüsse
  • Datteln
  • Rohkakao
  • zerquetschte Banane(n)
  • Ahornsirup
  • Kokosöl
  • grobes Meersalz

Zubereitung:

Ich mache Granola immer gerne auf Vorrat und verwende deshalb eine große Schüssel. In diese gebe ich alle trockenen Zutaten (bis auf das Meersalz) und vermische sie. Datteln klein schneiden und ebenfalls untermischen. Welche Menge, wieviel wovon, das entscheidest du ganz nach deinem Geschmack. Dann erwärme ich das Kokosöl und gebe den Ahornsirup dazu. Vom Herd nehmen und die zerquetschte(n) Banane(n) einrühren. Das Gemisch wird dann den trockenen Zutaten beigefügt. Die Menge hängt von deiner Gesamtmischung ab. Verwende ausreichend Kokosöl und Ahornsirup, sodass die ganze Masse ein bisschen feucht wird, aber nicht matschig. Ganz zum Schluss, wer mag, das grobe Meersalz untermischen. Ich liebe süß/saure Kombis und finde, das Meersalz gibt dem Granola eine ganz besondere Note.

Das Granola auf einem Backblech verteilen und für ca. 15 Minuten bei 150° C Heißluft ins Backrohr schieben. Regelmäßig (alle paar Minuten) ein bisschen wenden und die Feuchtigkeit entweichen lassen. Die Backdauer kann variieren. Fertig ist das Granola, wenn es ein bisschen leichter (nicht mehr schwer und feucht) und knuspriger wirkt. Es bekommt außerdem eine goldbraune Farbe. Achtung: kann wirklich schnell verbrennen! Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen und am Blech auskühlen lassen. Wer mag, kann danach noch getrocknete Früchte, wie zum Beispiel Bananenchips untermischen. Dann in dichte Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. So hält sich der Vorrat ein paar Wochen – außer, er wird davor aufgegessen 😉

 

Zum Schluss der Genuss

Granola schmeckt wunderbar auf (Soja-)Joghurt oder mit Milch sowie frischen Früchten. Es dient perfekt als schnelles Frühstück unter der Woche. Aber dennoch: Auch, wenn du Granola selber machst, enthält es Zucker. Vor allem, wenn man viele Datteln und getrocknete Früchte dazugemischt hat. Also maßvoll genießen. Für die zuckerfreie Variante, die Früchte und den Ahornsirup weglassen – funktioniert auch.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich freue mich, wenn du deine Granola-Kreationen auf Instagram mit mir teilst. Verwende den Hashtag #loveliciousfood und #loveliciouslife damit ich sie entdecken kann!

Wenn dir dieses Rezept gefällt, dann probier doch auch mal diese Müsliriegel aus!

 

Alles Liebe,
Ines

 

Pic by © Angelika Schiemer // Lichtzeichnerin

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